Führt der Syrienkonflikt zum Krieg USA vs. Russland?

Die USA möchten verhindern, dass die von Ihnen unterstützten ISIS-Terroristen von Syrien und Russland besiegt und komplett vernichtet werden. Die Befreiung der syrischen Provinz Idlib steht im Syrienkonflikt zurzeit im Fokus des Interesses.

Die Befreiung der letzten noch von Terroristen besetzten Provinz hatte sich in den letzten Tagen immer wieder verzögert, da die Türkei den glaubhaften Vorschlag einbrachte, alle knapp 100‘000 Terroristen in der Provinz zu entwaffnen und zu evakuieren – und eventuell weiter nach Deutschland zu transferieren.

Der Syrienkoflikt setzt vor allem KIndern schwer zu.
Im Syrienkonflikt leiden Kinder am meisten. (Symbolbild)

Offenbar scheiterte dieser Plan, als die vom Westen unterstützten Terroristen christliche Wohnviertel mit Artillerie attackierten und dabei mehrere Frauen und Kinder getötet hatten. Die syrische Bevölkerung fordert immer lauter ein härteres Vorgehen von Präsident Assad gegen die Terroristen in Idlib. Die Luftangriffe auf Ziele in der syrischen Provinz Idlib wurden daraufhin am 7. September 2018 intensiviert.

Der Westen unterstützt die ISIS-Terroristen im Syrienkonflikt

Als vor einigen Tagen ISIS-Terroristen mit einem Überraschungsangriff auf Palmyra gescheitert waren und einige Angreifer lebendig gefangen genommen werden konnten, sagten die Terroristen später bei der Vernehmung aus, dass sie von US-Soldaten in der illegal betriebenen US-Militärbasis Al-Tanf an der syrisch-jordanischen Grenze ausgebildet und bewaffnet wurden. Diese sensationelle und relevante Meldung zum Syrienkonflikt wurde in der gleichgeschalteten westlichen Presse totgeschwiegen.

Im Syrienkonflikt beobachten wir intensivere Luftschläge
Im Syrienkonflikt beobachten wir intensivere Luftschläge in der umkämpften Provinz Idlib.

Die westlichen Medien und Politiker, die jahrelang den blutigen Vormarsch der Terroristen in Syrien bejubelt, die Kriegsverbrechen der USA und ihrer Alliierten in Rakka und Mossul als Kollateralschäden kleingeredet und das Massentöten in Jemen ignoriert hatten, sind wegen der anstehenden Vernichtung der von den USA aufgebauten Terroristen in Idlib nun in helle Aufregung geraten. Nachdem der Westen mit Waffenlieferungen an Terroristen und gleichzeitigen Sanktionen gegen das Volk für Zerstörung und Elend gesorgt hat, sorgt man sich plötzlich auch über die humanitäre Lage der Bevölkerung.

Video, das die durch ISIS verursachten Zerstörungen in Raqqa zeigt und die Schreckensherrschaft der US-unterstützten Terroristen nachweist.

Dabei wird immer wieder verschwiegen, dass die meisten Zivilisten in Idlib – wie zuvor auch in Aleppo, Ost-Ghouta und anderen inzwischen befreiten und befriedeten Städten – von den Terroristen als Geiseln gehalten und als menschliche Schutzschilde missbraucht werden. Die von den Armeen Syriens und Russlands eingerichteten Fluchtkorridore werden stets von den Terroristen beschossen.

Das russische Militär kündet die Vernichtung der von den USA betriebenen ISIS-Terrorcamps an.

Im Falle einer weiteren Einmischung des Westens im syrischen Anti-Terror-Einsatz, kündete das russische Militär nun direkte Luftangriffe gegen die von ISIS und der US-Armee gemeinsam betriebenen Terrorcamps an der syrisch-jordanischen Grenze an. Der Westen wäre also gut beraten, nach einer wahrscheinlich durch den britischen Geheimdienst inszenierten Giftgas-Lüge, völkerrechtswidrige Raketenschläge gegen Syrien zu unterlassen.

Bashar Jaafari, Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, spricht über geheimdienstliche Erkenntnisse, dass die al Nusra Front und ISIS planen, einen Chemiegasangriff auf Zivilisten in der Provinz Idlib auszuführen. Die Regierungen Syriens und Russlands erwarten, dass dieser Giftgasangriff auf dubiose Art und Weise aufgezeichnet wird, um die Regierung Syriens und Bashar al Assad dafür verantwortlich zu machen. Dieser fingierte Vorfall soll dann als Anlass genommen werden, um eine Eskalation des Syrienkonflikts herbeizuführen.

Die USA, Großbritannien und Frankreich kündeten trotz Warnungen dennoch gegen das Völkerrecht verstossende Raketenschläge gegen Syrien an. Das würde mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer raschen Eskalation des Syrienkonflikts führen. Direkte Kampfhandlungen zwischen Russland und den westlichen Aggressoren wären in diesem Fall nicht mehr auszuschliessen. In der Duma wurde in der ersten Septemberwoche die Stationierung von taktischen Nuklearwaffen in Syrien diskutiert.

Mehr nützliche Hintergrundinformationen finden Sie in diesem Artikel über die grossen Linien der Geopolitik der drei Grossmächte USA, Russland und China.

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