Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich?

Wir erhalten durch unsere Mainstream-Medien höchst widersprüchliche Informationen über den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in China. Einerseits wird in Artikeln behauptet, das 2019-nCoV-Virus sei harmloser als die aktuelle, ziemlich heftige Grippe. Andererseits lesen und hören wir von den rigorosen Quarantänen ganzer Mega-Cities in China. Treffen die Chinesen übertiebene Massnahmen wegen einem an sich harmlosen Virus?

Inhalt:

Wie entwickelt sich die Pandemie? Aktuelle Zahlen, laufend nachgeführt.

Wie alles begann…

Die Ausbreitung des 2019-nCoV Virus innerhalb und ausserhalb Chinas

Die WHO ruft am 31. Januar 2020 den weltweiten Gesundheitsnotstand wegen dem 2019-nCoV-Virus aus.

Die Pandemie ist ausser Kontrolle

Wuhan Strassenszenen im Schatten des Coronavirus

Schlussfolgerungen

Wie entwickelt sich die Pandemie? Aktuelle Zahlen, laufend nachgeführt

2019-nCoV Global Cases (by Johns Hopkins CSSE)“ ist eine Website der Johns Hopkins Universität in Baltimore, Maryland, USA, die täglich die weltweite Situation bezüglich der Ausbreitung des 2019-nCoV Virus in Form von Statistiken nachführt und publiziert. Die verwendeten Daten stammen aus vier Quellen: WHO, CDCNHC and DXY.

Statistik vom 30. Januar 2020. Für die nachgeführte, aktuelle Tagesstatistik bitte hier klicken.

Wie alles begann…

Am 31. Dezember 2019 wurde die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer „Lungenentzündung unbekannter Ursache“ in Wuhan City, Provinz Hubei, China – der siebtgrößten Stadt Chinas mit 11 Millionen Einwohnern – informiert. Bis zum 23. Januar wurden weltweit über 800 Fälle von 2019-nCoV bestätigt, darunter Fälle in mindestens 20 Regionen in China und neun Ländern/Territorien. Die ersten gemeldeten Infizierten, von denen einige bereits am 8. Dezember Symptome zeigten, wurden bei den Händlern des südchinesischen Meeresfrüchtemarktes in Wuhan entdeckt. Der Fischmarkt wurde daraufhin am 1. Januar 2020 geschlossen, und es wurde schnell festgestellt, dass es sich bei dem Virus, das den Ausbruch verursacht hat, um ein neuartiges Coronavirus handelt.

Meeresfrüchte Markt.

Am 10. Januar wurde bei der Gensequenzierung weiter festgestellt, dass es sich um das neue Wuhan-Coronavirus handelt, nämlich 2019-nCoV, ein Betacoronavirus, das mit dem Virus des Mittleren Osten (MERS-CoV) und dem Virus des schweren akuten Atemwegssyndroms (SARSCoV) verwandt ist. Die Mortalität und Übertragbarkeit von 2019-nCoV ist jedoch noch unbekannt und wird sich wahrscheinlich von denen der zuvor genannten Coronaviren unterscheiden.
Quelle: https://systems.jhu.edu/research/public-health/ncov/

Die Ausbreitung des 2019-nCoV Virus innerhalb und ausserhalb Chinas

Es ist bekannt, dass infizierte Reisende (vor allem Flugreisende) für die Einschleppung des Virus außerhalb Wuhans verantwortlich sind. Am 13. Januar meldete Thailand den ersten internationalen Fall außerhalb Chinas, während die ersten Fälle innerhalb Chinas, aber außerhalb von Wuhan, am 19. Januar in Guangdong und Peking gemeldet wurden. Am 20. Januar bestätigte die Nationale Gesundheitskommission Chinas (NHC), dass das Coronavirus zwischen Menschen übertragen werden kann. Am selben Tag wurden auch in Japan und Südkorea Infektionen mit 2019-nCoV beim Menschen bestätigt, und am folgenden Tag wurden Fälle in den USA und Taiwan bei Reisenden, die aus Wuhan zurückkehrten, festgestellt.

Am 21. Januar meldeten auch mehrere Provinzen in China neue Fälle, und die Infektion wurde bei 15 Mitarbeitern des Gesundheitswesens bestätigt, wobei sechs Todesfälle gemeldet wurden. Weitere Reisefälle wurden jetzt in Hongkong, Macao, Singapur und Vietnam bestätigt. Am 22. Januar trat ein Notfallausschuss der WHO zusammen, um zu erörtern, ob der Ausbruch als ein Notfall von internationalem Interesse für die öffentliche Gesundheit (PHEIC) gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften eingestuft werden sollte, doch waren sie zunächst aufgrund mangelnder Informationen unentschlossen, bevor sie sich gegen die Erklärung entschieden.
Quelle: https://systems.jhu.edu/research/public-health/ncov/

Die Entwicklung der Pandemie verläuft exponentiell

DatumAnzahl bestätigte FälleToteGeheilt
23.1.2020800
30.1.2020, 11:008’236171143
30.1.2020, 21:309’776213187
1.2.2020, 23:3012’037259284
Quelle: Statistik der Johns Hopkins Universität, Baltimore, Maryland, USA.

Wir müssen vorläufig damit rechnen, dass sich die Zahl der bestätigten Fälle ungefähr alle sieben Tage verzehnfachen wird. Es muss jetzt gehandelt werden, wenn man eine Pandemie verhindern will. Wenn die Kinder unter diesen Umständen in die Schule müssen, stecken sie sich gegenseitig im Klassenverband an und es wird eine ganze Generation vom 2019-nCoV-Virus dahingerafft werden.

Es wird wohl das beste sein, wenn wir alles, was nicht lebensnotwendig ist, einstellen und zu Hause bleiben, bis die Pandemie vorbei ist. Es ist viel zu gefährlich, die Firmen offen zu halten und die Menschen zu zwingen, sich mit Massentransportmitteln zwischen zu Hause und dem Abeitsplatz hin- und her zu bewegen. Ich habe bereits damit begonnen, nur noch die absolut notwendigen Gänge zu unternehmen und dies nicht mehr mit dem ÖV, sondern zu Fuss durch wenig begangene Strassen.

Die WHO ruft am 31. Januar 2020 den weltweiten Gesundheitsnotstand wegen dem 2019-nCoV-Virus aus.

Für den englischen Originalbericht der WHO bitte auf das Bild klicken.

Erklärung zur zweiten Sitzung des Dringlichkeitsausschusses der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) bezüglich des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV).

Die zweite Sitzung des von der WHO-Generaldirektorin im Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) (2005) einberufenen Dringlichkeitsausschusses zum Ausbruch des neuartigen Coronavirus 2019 in der Volksrepublik China mit Export in andere Länder fand am Donnerstag, 30. Januar 2020, von 13:30 bis 18:35 Uhr Genfer Zeit (MESZ) statt. Die Rolle des Ausschusses besteht darin, den Generaldirektor zu beraten, der die endgültige Entscheidung über die Feststellung eines internationalen Notfalls im Bereich der öffentlichen Gesundheit (PHEIC) trifft. Der Ausschuss gibt auch Ratschläge zur öffentlichen Gesundheit oder schlägt gegebenenfalls formelle vorläufige Empfehlungen vor.

Der Ausschuss begrüßte die Führung und das politische Engagement der höchsten Ebenen der chinesischen Regierung, ihr Engagement für Transparenz und die Bemühungen um die Untersuchung und Eindämmung des aktuellen Ausbruchs. China hat das Virus schnell identifiziert und seine Sequenz mitgeteilt, so dass andere Länder das Virus schnell diagnostizieren und sich schützen konnten, was zur raschen Entwicklung von Diagnoseinstrumenten geführt hat.

Der Ausschuss erkannte auch, dass es noch viele Unbekannte gibt, dass innerhalb eines Monats in fünf WHO-Regionen Fälle gemeldet wurden und dass es außerhalb Wuhans und außerhalb Chinas zu einer Übertragung von Mensch zu Mensch gekommen ist.

Die Pandemie ist ausser Kontrolle

Zurzeit ist die Pandemie in China trotz der von der Regierung angeordneten einschneidenden Massnahmen ausser Kontrolle. Mit Quarantänen und dem schnellen Bau von zwei Notspitälern in Wuhan versucht die chinesische Regierung die Pandemie wieder unter Konrolle zu bringen.

In Wuhan werden zwei Notspitäler gebaut. Das eine mit 1’000 Betten, das Zweite mit 1’600 Betten. Die Spitäler sollen am 3. resp. 5. Februar in Betrieb genommen werden. Hält das exponetielle Wachstum der Zahl der Infizierten an, ist absehbar, dass diese zwei Spitäler bereits in zwei bis drei Wochen hoffnungslos überfüllt sein werden.
LIVE-Übertragung vom Bau der zwei Notkrankenhäuser in Wuhan. Bauzeit: 6 Tage und 8 Tage.

Ungeklärt ist noch, wie die Versorgung der Bevölkerung bei all den geschlossenen Märkten und Supermärkten funktioneren soll.

Zitate eines Betroffenen

„Sobald ich morgens aufwachte, schloss Wuhan…“
„Auf dem Heimweg hielt ich auch direkt vor der Tür des Südchinesischen Fischmarktes …“
„Ich bin in dessen Nähe zu Hause und wir essen vorläufig nur Konserven…“

Wuhan Strassenszenen im Schatten des Coronavirus

Die aktuelle Situation weltweit (30. Januar 2020)

Vertreter des Gesundheitsministeriums der Volksrepublik China berichteten über die aktuelle Situation und die Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Inzwischen gibt es 7711 bestätigte und 12167 Verdachtsfälle im ganzen Land. Von den bestätigten Fällen sind 1370 schwerwiegend und 170 Menschen gestorben. 124 Menschen haben sich erholt und wurden aus dem Krankenhaus entlassen.

Das WHO-Sekretariat gab einen Überblick über die Situation in anderen Ländern. Inzwischen gibt es 83 Fälle in 18 Ländern. Von diesen hatten nur 7 keine Reisegeschichte in China. In 3 Ländern außerhalb Chinas gab es eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Einer dieser Fälle ist schwerwiegend, und es gab keine Todesfälle.

Russland hat seine Grenze zu China am 31. Januar 2020 geschlossen.

WHO-Empfehlungen für alle Länder weltweit

Es wird erwartet, dass weitere Übertragungen in jedes beliebige Land erfolgen können. Daher sollten alle Länder auf eine Schadensbegrenzung vorbereitet sein, einschließlich aktiver Überwachung, Früherkennung, Isolierung und Fallmanagement, Rückverfolgung von Kontakten und Verhinderung der weiteren Ausbreitung der 2019-nCoV-Infektion, sowie auf den Austausch vollständiger Daten mit der WHO.

Schlussfolgerungen

Die Ausbreitung des 2019-nCoV-Virus erfolgt immer schneller.

Allein in der Woche vom 23.1.-30.1.2020 verzehnfachten sich die bestätigten Fälle.

Es sterben mehr Menschen an diesem Virus, als geheilt werden.

Vieles wissen wir noch nicht, es gibt noch viele Unbekannte. Wie gefährlich der 2019-nCoV-Virus wirklich ist, kann deshalb noch nicht abschliessend gesagt werden.

Es gibt noch keine Impfung, die diesen Virus wirksam bekämpft.

Mit dem heutigen Wissensstand ist jede Verharmlosung unverantwortlich.

Man kann mit Schutzmassnahmen nie zu früh beginnen, aber ein Tag zu spät kann tödlich sein.

Das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz behauptet, auf eine Pandemie vorbereitet zu sein. Angesichts der Tatsache, dass alle Atemschutzmasken ausverkauft sind in in absehbarer Zukunft keine solchen Atemschutzmasken nachgeliefert werden können, sollten wir diese behördliche Ansage allerdings besser in Zweifel ziehen.
BAG Informationen über das Cronavirus.

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