Bill Gates finanziert viele unabhängige Forschungsprojekte, die zueinander in Konkurrenz stehen, um so schnell wie möglich einen Impfstoff gegen die COVID-19 Krankheit verfügbar zu haben.

Bill Gates arbeitet zurzeit intensiv daran, einen Impfstoff gegen die COVID-19-Krankheit zu finden. Er ist persönlich der Meinung, dass so ein Impfstoff sehr rasch gefunden werden müsse, da erst nach einer breiten Impfung der Bevölkerung wieder zur Normalität zurückgekehrt werden könne. Er scheut denn auch keine Kosten und treibt über Hundert Projekte parallel vorwärts. In diesem Blogbeitrag schauen wir uns die Rahmenbedingungen an, die Bill Gates für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das SARS-CoV-2 Virus vorgibt. Dank einer guten Zusammenarbeit zwischen Bill Gates und der WHO (Welt Gesundheits Organisation) ist damit zu rechnen, dass so ein Impfstoff nur einer kurzen Prüfung bedarf, um zugelassen zu werden. Es ist deshalb mit einer sehr schnellen Entwicklungszeit von nur ca. 18 Monaten zu rechnen, und nicht mit rund fünf Jahren, wie normal üblich.

Als Quelle stützen wir uns auf Ersthandinformationen in den „Gates Notes“, dem Blog von Bill Gates.


Die Ziele und Rahmenbedingungen sind in Bill Gates Blog „Gates Notes“ detailliert aufgeführt.

Es ist einfach, in den „Gates Notes„, dem Blog von Bill Gates, nach „Corona Virus“ zu suchen. Beinahe täglich findet man hier neue Artikel.

Dringlichkeit und Umgang mit den Phase II- und Phase III-Testreihen.

Klicken für den Original-Bericht in Englisch.

Dies ist ein wichtiger Blogbeitrag in „Gates Notes“, beschreibt Bill Gates doch darin, warum ein Impfstoff gegen das SARS-CoV-2 Virus eine so hohe Dringlichkeit hat, dass man bei diesem Impfstoff die sonst obligatorischen Phase II und Phase III Tests weglassen sollte. Er plädiert also für Schnelligkeit über Sicherheit. Mit dem Weglassen der wichtigen Tests will Bill Gates drei Jahre Zeit gewinnen.

Die „Gates Notes“ sind in Englisch geschrieben. Es ist ganz leicht, diesen Englischen Text mit Hilfe der Übersetzungsmaschine deepL.com ins Deutsche zu übersetzen. Einfach max. 5’000 Buchstaben aufs Mal übersetzen. DeepL liefert gut lesbare Texte. So macht selber recherchieren richtig Spass.

Bill Gates will zusätzlich Zeit gewinnen, in dem er nicht nur die Tests weglässt, sondern gleich mit der Zulassung durch die WHO und Regierungsstellen loslegen will. Hat die WHO einmal ihr OK gegeben, wird es bei Regierungsstellen kaum mehr Widerstand geben.

Der Aufbau von Produktionskapazitäten.

Bill Gates will mit dem Aufbau von Produktionskapazitäten nicht warten, bis die Bewilligungen da sind, sondern gleich jetzt parallel zu den vorhergehenden Schritten die Fabriken aufbauen. So kann die Zeit bis zur Auslieferung des Impfstoffs nochmals verkürzt werden.

Die Finanzierung dieser sich konkurrierenden Projekte ist gesichert.

Bill Gates.
(Creative Commons Attribution
4.0 International license.
Wikimedia)

Für den COVID-19-Impfstoff ist die Finanzierung der Entwicklung kein Thema. Regierungen und andere Organisationen (einschließlich der Bill und Melinda Gates Stiftung und eines erstaunlichen Bündnisses namens Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) haben deutlich gemacht, dass sie alles unterstützen werden, was notwendig ist, um einen Impfstoff zu finden. So können Wissenschaftler Zeit sparen, indem sie mehrere Entwicklungsschritte gleichzeitig durchführen. Beispielsweise werden der private Sektor, die Regierungen und die Stiftung damit beginnen, Einrichtungen zur Herstellung verschiedener potenzieller Impfstoffe zu ermitteln. Wenn einige dieser Anlagen am Ende nicht genutzt werden, ist das in Ordnung. Es ist ein kleiner Preis, den man zahlen muss, um in der Produktion schnell voranzukommen.

Glücklicherweise ist die Komprimierung des Zeitfensters für die Studien nicht der einzige Weg, um einen Prozess, der normalerweise fünf Jahre dauert, in 18 Monaten abzuschließen. Eine andere Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, viele verschiedene Ansätze gleichzeitig zu testen.

In diesem Video erklärt Bill Gates die Wirkungsweise des mRNA-Impfstoffs. Es handelt sich beim mRNA-Impfstoff um einen Stoff, der unsere Gene verändert. Es ist ist also angewendete Gen-Technologie oder Gen-Manipulation. Und ausgerechnet beim ersten solchen Impfstoff, der unsere Gene verändert, soll auf sorgfältiges Testen verzichtet werden? Dieser Stoff soll einfach mal so allen Menschen injiziert werden? Was ausser COVID-19-Immunität ist noch in diesen Impfstoff hinein programmiert? Warum diese Hektik? Was dürfen wir nicht rechtzeitig entdecken? Welches grosse, aber verdeckte Ziel verfolgt Bill Gates sonst noch?

Vielleicht ist es noch kein perfekter Impfstoff – und das ist in Ordnung.

Bill Gates schreibt denn auch auf seinem Blog: „Wenn wir den perfekten Impfstoff entwickeln würden, würden wir wollen, dass er vollkommen sicher und 100 Prozent wirksam ist. Es sollte eine Einzeldosis sein, die einen lebenslangen Schutz bietet, und er sollte einfach zu lagern und zu transportieren sein. Ich hoffe, der COVID-19-Impfstoff verfügt über all diese Eigenschaften, aber angesichts des Zeitrahmens, der uns zur Verfügung steht, ist das vielleicht nicht der Fall.“

Die beiden Prioritäten sind, wie Bill Gates bereits einmal erwähnt hatte, die Sicherheit und die Wirksamkeit des Impfstoffs: „Da wir möglicherweise nicht die Zeit haben, mehrjährige Studien durchzuführen, müssen wir robuste Phase-1-Sicherheitsstudien durchführen und sicherstellen, dass wir über gute Beweise aus der Praxis verfügen, dass der Impfstoff völlig sicher in der Anwendung ist.“

„Bei der Wirksamkeit haben wir etwas mehr Spielraum. Ich vermute, dass ein Impfstoff, der zu mindestens 70 Prozent wirksam ist, ausreichen wird, um den Ausbruch zu stoppen. Ein zu 60 Prozent wirksamer Impfstoff ist verwendbar, aber wir könnten immer noch einige lokal begrenzte Ausbrüche erleben. Alles unter 60 Prozent wird wahrscheinlich nicht genug Herdenimmunität schaffen, um das Virus zu stoppen.“

Es müssen mindestens 7 Milliarden Dosen des Impfstoffs hergestellt und verteilt werden.

„Um die Pandemie zu stoppen, müssen wir den Impfstoff fast jedem Menschen auf dem Planeten zur Verfügung stellen“, meint Bill Gates. „Wir haben noch nie etwas lückenlos in jeden Winkel der Welt geliefert. Und, wie ich bereits erwähnt habe, sind Impfstoffe besonders schwierig herzustellen und zu lagern.“

„Über die Herstellung und Verteilung des Impfstoffs können wir vieles erst dann herausfinden, wenn wir wissen, womit genau wir arbeiten. Werden wir zum Beispiel in der Lage sein, bestehende Impfstofffabriken für die Herstellung des COVID-19-Impfstoffs zu nutzen?“

Lonza Hochhaus in Basel. Die Schweizer Firma Lonza wird stark in die Produktion des COVID-19 Impfstoffs der Firma Moderna Inc. involviert sein. Es ist vorgesehen, dass Lonza eine Milliarde Impfdosen pro Jahr produzieren wird. Moderna Inc. scheint zurzeit in der Entwicklung eines Impfstoffs führend zu sein. Quelle: Lonza

„Was wir jetzt tun können, ist, verschiedene Arten von Impfstofffabriken zur Vorbereitung aufzubauen. Jeder Impfstofftyp erfordert eine andere Art von Fabrik. Wir müssen über Einrichtungen verfügen, die jeden Typ herstellen können, damit wir so bald wie möglich mit der Herstellung des endgültigen Impfstoffs (oder der Impfstoffe) beginnen können. Dies wird Milliarden von Dollar kosten. Die Regierungen müssen schnell einen Mechanismus finden, um die Mittel dafür zur Verfügung zu stellen. Unsere Stiftung arbeitet derzeit mit dem CEPI, der WHO und den Regierungen zusammen, um die Finanzierung zu klären.“

Bill Gates sieht in Impfaktionen eine Möglichkeit zur Bevölkerungsreduktion.

Wer bekommt den Impfstoff zuerst?

Im Blog geht Bill Gates davon aus, dass alle den Impfstoff zuerst haben wollen, um ihre Länder wieder in die Normalität zurückführen zu können. Er schreibt dazu in seinem Blog: „Ein Teil dieser Diskussionen dreht sich darum, wer den Impfstoff wann bekommt. Die Realität sieht so aus, dass nicht alle den Impfstoff zur gleichen Zeit erhalten können. Es wird Monate – oder sogar Jahre – dauern, bis 7 Milliarden Dosen (oder möglicherweise 14 Milliarden, wenn es sich um einen Impfstoff mit mehreren Dosen handelt) hergestellt sind, und wir sollten mit der Verteilung beginnen, sobald die erste Charge fertig ist.“

„Die meisten Menschen sind sich einig, dass das Gesundheitspersonal zuerst den Impfstoff erhalten sollte. Aber wer bekommt ihn als nächstes? Ältere Menschen? Lehrerinnen und Lehrer? Beschäftigte in wichtigen Berufen?“

Spital in Afrika.
Minette Lontsie / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)

Bill Gates denkt, dass Länder mit niedrigem Einkommen zu den ersten gehören sollten, die den Impfstoff erhalten, da die Menschen dort einem viel höheren Risiko ausgesetzt sind, zu sterben. COVID-19 wird sich in armen Ländern viel schneller verbreiten, weil Maßnahmen wie die physische Distanzierung schwieriger umzusetzen sind. Mehr Menschen haben einen schlechten grundlegenden Gesundheitszustand, der sie anfälliger für Komplikationen macht, und schwache Gesundheitssysteme werden es ihnen schwerer machen, die benötigte Versorgung zu erhalten. Die Verbreitung des Impfstoffs in Ländern mit niedrigem Einkommen könnte Millionen von Menschenleben retten. Die gute Nachricht ist, dass mit Gavi, der Vaccine Alliance, bereits eine Organisation mit Fachkenntnissen darüber verfügbar ist und die wissen, wie dies zu bewerkstelligen ist.

Bekommen die Herstellungsländer den Impfstoff zuerst?

Bei den meisten Impfstoffen unterzeichnen die Hersteller einen Vertrag mit dem Land, in dem sich ihre Fabriken befinden, so dass dieses Land als erstes die Impfstoffe erhält. In den „Gates Notes“ kann man dazu nachlesen: „Es ist unklar, ob das hier der Fall sein wird. Ich hoffe, dass wir einen Weg finden, es auf einer gerechten Basis an die ganze Welt herauszugeben. Die WHO und die nationalen Gesundheitsbehörden werden einen Verteilungsplan entwickeln müssen, sobald wir ein besseres Verständnis dafür haben, womit wir arbeiten.“

SARS-CoV-2 Virus.
National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID),
National Institutes of Health (NIH) / Public domain

„Letzten Endes werden wir diese Sache jedoch ausweiten, so dass der Impfstoff für alle verfügbar ist. Und dann werden wir“, so Bill Gates, „in der Lage sein, zur Normalität zurückzukehren – und hoffentlich Entscheidungen zu treffen, die verhindern, dass wir jemals wieder in diese Situation geraten.“

Das Licht am Ende des Tunnels.

Es mag im Moment etwas schwer zu erkennen sein, aber es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Bill Gates ist überzeugt, dass wir nun die richtigen Dinge tun, um so schnell wie möglich einen Impfstoff zu bekommen. In der Zwischenzeit fordert er Sie dringend auf, sich weiterhin an die von Ihren lokalen Behörden festgelegten Richtlinien zu halten. Unsere Fähigkeit, diesen Ausbruch zu überstehen, wird davon abhängen, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, sich gegenseitig zu schützen.

Würdigung

Wir können Bill Gates nur wünschen, dass seine wahrlich übermenschlichen Anstrengungen am Ende von Erfolg gekrönt sein werden und er die Menschheit von der Geisel des Coronavirus befreien kann. Es arbeiten weltweit Tausende von ihm unterstützte Fachkräfte zielgerichtet auf die Beherrschung dieses SARS-CoV-2 Virus hin. Da dürfen wir hoffen, dass eine gute Lösung gefunden wird.

Es wird gleichzeitig an verschiedenen Lösungsansätzen geforscht, traditionellen und mRNA-Impfstoffen. mRNA-Impfstoffe basieren auf Gentechnolgie. Ihre Wirkung basiert also auf der Veränderung der Gene der Geimpften. mRNA-Impfstoffe haben den Vorteil, dass sie viel schneller und in beliebiger Menge produziert werden können. Beim Ziel, die gesamten Menschheit zu impfen, ist dies natürlich ein gewaltiger Vorteil und spricht für die Förderung dieser mRNA-Impfstoffe. mRNA-Impfstoffe sind Neuland. Noch nie zuvor wurde solche Genmanipulation grossflächig am Menschen angewandt.

Genmanipulation – Ja oder Nein?

In diesem Blogbeitrag in den „Gates Notes“ ist ein grosser Teil dem Thema Verteilung gewidmet. Bill Gates geht davon aus, dass jedes Land sich die ersten Impfdosen sichern will. Es wird durch die Fragestellung, wer denn zuerst von dieser Impfung profitieren dürfe und damit zuerst zur Normalität zurückkehren kann, der Eindruck erzeugt, als wären da viele rivalisierende Interessenten, die alle als Erste geimpft werden wollten.

Da die „Gates Notes“ so eine Art Vorexerzierer für die Mainstream-Medien sind, haben denn diese auch gleich dieses Narrativ aufgenommen und versuchen, eine Konkurrenzsituation zu beschreiben, in der jeder um die ersten Impfdosen kämpfe. In der Schweiz berichtete der Blick denn auch am 19. Mai 2020, dass der Bundesrat zudem den Standort der Pharmaindustrie ins Spiel bringe, den es zu stärken gälte.

Bei mir als Mensch, der als Empfänger dieser Impfung gedacht ist, kommen da Gefühle des Manipuliert werdens auf. Diese ganze „Ich will zuerst“-Story soll Verlustängste schüren, die einen Run auf diese ersten Impfdosen auslösen sollen. Damit soll das Denken der Menschen in eine Richtung gelenkt werden, weg vom völlig ungenügenden Testen des Impfstoffs, hin zur Gier.

Weiter oben steht ein Schlüsselsatz im Umgang mit der Sicherheit: „Da wir möglicherweise nicht die Zeit haben, mehrjährige Studien durchzuführen, müssen wir robuste Phase-1-Sicherheitsstudien durchführen…“ Ein Phase-1-Test ist ein Test mit nur wenigen Testpersonen über einen kurzen Zeitraum. Um robuste, belastbare Resultate zu erhalten, sind die Phase-2 und Phase-3-Tests notwenig, die mit vielen Testpersonen und über einen Zeitraum von ca. drei Jahren durchgeführt werden. Es gibt keine robusten Phase-1-Tests. Da streut uns Bill Gates Sand in die Augen.

Es fällt im Weiteren auf, dass Geld keine Rolle spielt. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen, dass Bill Gates sein Geld richtiggehend verschwendet. Handelt es sich hier um das grosse Projekt, mit dem er sein Leben krönen will und bei dem Verluste keine Rolle spielen? Was verfolgt denn Bill Gates ausdauernd und bereits seit Jahren für ein, in seinen Augen, wichtiges Ziel?

Der Ruf der Bill und Melinda Gates Stiftung ist angeschlagen, seit die von Bill Gates dominierte WHO zusammen mit UNICEF in den Jahren 2013/2014 in Kenia für 12 bis 49 Jahre alte Mädchen und Frauen eine Impfaktion gegen Tetanus durchführten. Fünf Impfungen je gebärfähiger Frau im Abstand von sechs Monaten waren von der WHO vorgesehen.

Rund eine Million junge Frauen in Kenia wurden 2013/2014 während einer kriminellen Tetanus-Impfaktion der WHO und UNICEF unfruchtbar gemacht.

Rund 1 Million Frauen und Mädchen wurden angeblich nur gegen Tetanus geimpft, bevor dieses Impfprogramm zum Stillstand gebracht werden konnte. Tatsächlich deckten eine Ärztevereinigung und die Kirche in Kenia zusammen eine extrem kriminelle Impfstoff-Aktion auf: Heimliche Impfung gegen Schwangerschaft; es wurde der heimliche Zusatz von Schwangerschaftshormonen in Impfstoffampullen entdeckt.

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