Warum ist es für die Parteien so schwierig, einen Weg zu finden, wie es in Thüringen weiter gehen soll?

Thüringen

Ex-Ministerpräsident der Linken, Bodo Ramelow, machte den Vorschlag, die frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht von der CDU zur Übergangsministerpräsidentin für ungefähr zwei Monate zu wählen. Die SPD unterstützt diesen Vorstoss, während die CDU Bodo Ramelow als Übergangsministerpräsident sieht. Offenbar will niemand diese heisse Kartoffel des Übergangsministerpräsidenten anfassen. Für die Linken, die SP, die Grünen und die CDU steht offenbar im Vordergrund, dass die AfD nicht stärker wird.
Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/landtag-erfurt-thueringer-parteien-sprechen-ueber-wege-aus-der-krise-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200218-99-956674

Nach dem eklatanten Verfassungsbruch der Nichtanerkennung eines demokratisch korrekt zustande gekommenen Wahlergebnisses, wünschen sich nun die Parteien, dass es irgendwie weiter gehe. Es ist offensichtlich, dass es für die Parteien sehr schwierig ist, einen Weg aus der Krise zu finden. Das ist weiter nicht erstaunlich, ist doch so eine krasse Verletzung der demokratischen Regeln in den Gesetzen über den Landtag nicht vorgesehen. Zudem ist der gewählte Ministerpräsident Thomas Kemmerich noch immer im Amt.

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